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    Vietnams Geographie kann in 3 Hauptteilen geteilt werden, nämlich Norden, Zentrum, und Süden. In jedem Region bestehen typische Landschaften mit anziehenden Reiseziele, die man nicht verpassen sollte, immer wenn sie/ er nach Vietnam reist.

    1.Nordvietnam

    Sa Pa

    Eine Fahrt in die Bergregion Nordvietnams führt Sie in dem Höhenkurort Sa Pa, der 1560 m hoch am Fuße des Fan Si Pan liegt, dem mit 3.143 m. höchsten Berg Vietnams. Eine der Hauptattraktionen von Sa Pa ist der faszinierende Markt, der an den Wochenenden besonders stark von bunt gekleideten Volksgruppen der vielen verschiedenen Minderheiten der Region besucht wird.

    Eine Fahrt durch die herrliche Berglandschaft führt Sie in die Siedlungsgebiete verschiedener Minoritätenstämme wie z.B. der weißen und schwarzen Thai, der Dao und der H'Mong .

    Hanoi

    Das Delta des Roten Flusses (Song Hong) ist die Wiege der vietnamesischen Kultur und Zivilisation.

    Das fruchtbare und leicht kultivierbare Schwemmland und die reichen Metallvorkommen der nahen Berge führten schon lange vor der "Zivilisierung" durch das chinesische Weltreich zur Entstehung von Hochkulturen. Ausgrabungen weisen nach, daß schon Tausende von Jahren vor unserer Zeitrechnung Menschen im Delta siedelten. In dem dichtbesiedelten Delta lebt heute fast ein Drittel aller Vietnamesen. Einheimische Ökonomen gehen davon aus, daß mittlerweile 30-35 % mehr Menschen in der Landwirtschaft tätig sind, als der Boden ernähren kann.

    Aufgrund dieser Überbevölkerung wird aller sichtbaren Fortschritte zum Trotz die Mehrzahl von Hanois Bewohnern wahrscheinlich auch in Zukunft nur am Rande des Existenzminimums leben können. Hanoi ist unzweifelhaft eine der schönsten Städte Asiens. Ihr eigenwilliger Charme bleibt trotz gewaltiger Bauaktivitäten immer noch erhalten, denn Hanoi hat viele Gesichter: Streng, aber keineswegs autoritär, gibt es sich, wenn Vertreter des Staates auftreten. Beinahe aristokratisch und mit französischem Flair zeigt es sich in breiten Boulevards, prächtigen Alleen und repräsentativen Kolonialgebäuden.

    Ursprünglich und chaotisch bunt ist Hanoi im Gewirr der "36 Straßen und Gilden" seiner Altstadt, und romantisch an den Ufern seiner zahlreichen Seen.

    Die Stadt wirkt sauber und gepflegt und nicht nur dort, wo sie repräsentieren und sich von ihrer besten Seite zeigen will. Gartenanlagen und Flanierwege des mitten im Zentrum gelegenen Hoan-Kiem-Sees sind vorbildlich und in dieser Form in kaum einer anderen Großstadt der dritten Welt vorstellbar. Nicht eine einzige Straße, ja kaum eine Gasse der Stadt, die nicht von immergrünen und schattenspendenden Bäumen bestanden wäre. Alleen mächtiger Baumriesen rauben einem buchstäblich den Atem. Seen und Teiche, teils künstlich angelegt, teils versandete Nebenarme des Roten Flusses, bedecken das ganze Stadtgebiet.

    Noch ist Hanoi trotz oder wegen aller Kriege und Verwüstungen eine überraschend intakte und in sich geschlossene Stadt geblieben, liebenswert, anmutig und integer. Aber auch auf Hanoi rast unaufhaltsam die Zukunft zu. (Text frei nach Reise-Know-How Bühler/Kothmann)

    Halong Bucht

    Östlich von Hanoi liegt die wirklich atemberaubende Halong-Bucht mit ihren unzähligen, eng beieinander liegenden, bizarr geformten Kalksteininseln und Grotten. Von Hong Gai aus kann man eine Rundfahrt machen und einige der Grotten besichtigen

    Hoa Binh

    Hoa Binh liegt etwa 73 km westlich von Hanoi am Schwarzen Fluß (Song Da). Die Stadt ist Ausgangspunkt zu Ausflügen zu den Bergstämmen der Muong und der weißen und schwarzen Thai. Die Vietnamesen kennen Hoa Binh meist nur als Standort des größten Wasserkraftwerks von Vietnam. In der Umgebung der Stadt hat man Werkzeuge und Skelette von Menschen aus vorgeschichtlicher Zeit gefunden. Die Ethnologen sprechen von einem Hoa-Binh-Menschen, der hier etwa 8000 Jahre vor unserer Zeitrechnung als Jäger und Fallensteller gelebt haben soll.

    Hai Phong

    Die von den Franzosen gegründete Industrie- und Hafenstadt am Golf von Tonkin ist die drittgrößte Stadt Vietnams. Das Zentrum der Stadt ist französisch geprägt, mit Villen, Palästen, Hotels und Kolonnaden. Das Leben pulsiert jedoch am Rand der Cité und besonders in der Altstadt mit ihren Märkten, die früher Anlegeplätze für Schiffe waren. Die beiden größten Märkte sind der Cho Tam Bac für Lebensmittel und der Cho Sat für Gebrauchswaren und Krimskrams aller Art.

    2.Zentralvietnam

    Da Nang

    Da Nang ist die Hauptstadt der Provinz Quang Nam Da Nang. Wegen ihrer günstigen Lage direkt an der Mündung des Han-Flusses landeten hier im 17. Jh. die Spanier und im 19. Jh. die Franzosen. Später besetzten die Amerikaner Da Nang und errichteten hier einen ihrer größten Luftwaffenstützpunkte in Südostasien. Heute ist Da Nang ein quirliger Hafen, der sich erstaunlich schnell entwickelt. Danang hat auch eine schöne mit hohen alten Bäumen gesäumte Promenade, an der große repräsentative Villen aus der französischen Kolonialzeit stehen. Sie erstrahlen heute zum Teil in neuem Glanz. Da Nang – Beispiele für halbtägige Ausflüge – Beispiele für halbtägige Ausflüge Besuch des Cham-Museums: eine Sammlung von über 300 interessanten Statuen und Flachreliefs aus verschiedenen Teilen des Cham-Königreiches, wie Tra Kieu, Dong Duong und My Son. Die Exponate stammen aus der Zeit zwischen dem 4. und 14. Jahrhundert.

    Der mitten in der Stadt gelegene Han-Markt ist sehr lebendig und gut besucht. Ein Ausflug nach China Beach, einem Gelände, das durch eine amerikanische Fernsehserie Berühmtheit erlangt hat. Es ist einer der schönsten und längsten weißen Sandstrände Vietnams. Besuch der Marmorberge und Besichtigung der hochgelegenen Grotten und buddhistischen Pilgertempel. Am Fuße der Berge gibt es eine Reihe von Steinmetzbetrieben, in denen aus Marmor Skulpturen, Reliefs und Schmuck angefertigt werden.

    Hue - die alte Kaiserstadt Hauptstadt der Provinz Thua Thin Hue mit 250.000 Einwohnern und Sitz einer bedeutenden Universität. Doch kaum ein Gebäude dieser Stadt hat mehr als zwei Stockwerke. Die ruhige Schönheit und Anmut der Stadt am "Fluß der Wohlgerüche" vermittelt stets das Gefühl, in einer ehrwürdigen Kaiserstadt zu sein. Der Zauber Hues läßt sich nicht mit Fakten und Zahlen messen und stellt sich auch nicht auf Anhieb ein, man braucht Zeit für Hue.

    Hoi An

    Hoi An liegt rund 25 km südöstlich von Da Nang am Thu Bon-Fluß. Schon vor dem 10.Jh. war Hoi An ein großer Seehafen und stellte ein bedeutendes Handelszentrum dar. Nach dem 15.Jh. landeten hier Handelsschiffe aus aller Herren Länder wie China, Holland, England, Japan, Portugal, Frankreich, Indonesien etc., um Seide, Töpferwaren, Tee, Pfeffer und Lackarbeiten einzukaufen. Die noch heute dort angebotene Naturseide ist meist von Hand hergestellt. Die Bausubstanz von Hoi An ist gut erhalten. Alte Hartholzhäuser in chinesischem Stil, die im japanischen Stil erbaute Bogenbrücke von 1593 oder der chinesische Fukien-Tempel.

    Die Tempelstadt My Son

    Die Ruinen der Tempelstadt My Son, des religiösen Zentrums der Champas, liegen südwestlich von Da Nang. Im Unterschied zu anderen Cham-Stätten ist die heilige Stadt My Son in eine idyllische Talsenke eingebettet und umgeben von Bergen und üppiger Natur. Die Gründung des Shiva geweihten Heiligtums wird König Bhadravarman zugeschrieben, dessen Hauptstadt Sinhapura sich im 4. Jh. Auf dem Gebiet des heutigen Tra Kieu 28 km weiter östlich befand. Von den über 70 Bauwerken aus fast allen Epochen, die noch die französischen Archäologen an dieser Stelle vorfanden, sind jetzt nur noch die Überreste von knapp 20 erhalten, die die Bombenteppiche der amerikanischen Luftwaffe mehr oder weniger unversehrt überstanden haben. Die majestätische Abgeschiedenheit des stillen Ortes und die bröckelnden, von Lianen überwucherten Ziegelkolosse inmitten des Dschungels üben einen besonderen Reiz auf den Besucher aus.

    Der Wolkenpaß – Den Hai Van

    Der Paß war bis ins 15.Jh. hinein die natürliche Grenze zwischen Vietnam und Champa, zwischen ostasiatischer und südostasiatischer Kultur, und bildet bis heute die Klimagrenze und Wetterscheide zwischen dem tropischen Süden und dem subtropischen Norden Vietnams. Der 22 km lange und 496 m hohe Paß beginnt knapp 20 km nördlich von Da Nang. An keiner Stelle Vietnams reichen die Ausläufer des Truong-Son-Gebirges so nahe und massiv ans Meer heran und erreichen dabei Höhen von bis zu 1400 m. Die Ausblicke auf die Bucht von Da Nang mit den Marmorbergen, schneeweißen Sandstränden und grün flimmernden Reisfeldern oder etwas später auf die paradiesisch anmutende, palmengesäumte Lagune von Lang Co sind wahrhaft spektakulär, es sei denn, tiefhängende Wolken schränken die Sichtweite zu sehr ein. Buon Me Thuot Dieser Ort befindet liegt im Hochland, etwa 500 Meter über dem Meeresspiegel. Mit 75.000 Einwohnern ist Buon MeThuot das Zentrum der Rade-Minderheit. Es ist die zivilisierteste und meistbesiedelte Hochlandregion. Früher wurde dort gejagt. Während des Krieges befand sich hier ein bedeutender amerikanischer Stützpunkt. Heute ist die Gegend bekannt für ihre interessante Flora und Fauna. Außer den Rade leben hier noch viele andere ethnische Gruppen wie z.B. die Mnong, die Bahnar, die Sedang. Reisende haben hier Gelegenheit, auf Elefanten durch den Urwald außerhalb der Stadt zu reiten.

    Pleiku

    Die Stadt mit dem schönen Fichten-und Kiefernwald steht auf ursprünglich vulkanischem Gebiet. Die Erde ist rot und eignet sich für den Anbau von Gummibäumen und Kaffee. Pleiku hat ungefähr 45.000 Einwohner mit einer großen Anzahl verschiedener ethnischer Gruppen. Elefantenreiten und Wandern sind beliebte Aktivitäten für Touristen. Der hier angebaute Wein bietet dem Reisenden neue Geschmackserlebnisse.

    3.Südvietnam

    Das Mekong-Delta

    Wer ins Mekong-Delta kommt, wird sofort verstehen, warum es die "Reiskammer Vietnams" genannt wird und warum ein an einer Kokusnusspalme vertäuter Sampan nostalgische Gefühle erwecken kann.

    Hier trifft man die einfachen Menschen, die sich wenig um den Luxus des Stadtlebens scheren. Schlendern Sie doch einfach einmal herum in My Tho, Vinh Long oder Can Tho und entdecken Sie das Alltagsleben der Vietnamesen auf dem Fluß und seinen kleinen Nebenarmen, probieren Sie frische süße Kokusnußmilch und riechen Sie den typischen Duft der Reisfelder.

    Weiter den Soc Trang hinunter versteckt sich die geheimnisvolle Kultur der Khmer hinter den Toren der Hinayanatempel. Mit seinen verschlungenen Nebenarmen wird Sie der Mekong von einer Überraschung zur nächsten führen. Am meisten beeindruckt die Gastfreundschaft der Menschen. Man wird aufgenommen wie ein heimkehrender Verwandter. Das Mekong-Delta ist nicht nur der größte Reiskorb, sondern auch der größte Obstgarten Vietnams. Das Obst schmeckt hier auch anders als anderswo.

    My Tho

    My Tho ist das Tor zum Mekong. Hier finden wir die größten Obstgärten. Interessant ist ein Besuch der alten Pagode von Vien Trang, die Ende des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. In der Pagode befinden sich 18 hölzerne Arhat-Statuen. Auch die Schlangenfarm von Dong Tam fasziniert viele Besucher. Can Tho Can Tho war einmal die Hauptstadt des westlichen Teils von Vietnam, der immer noch nach dem weißen Reis benannt ist. Es gibt dort auch eine berühmte Hochschule für Agrarwissenschaft.

    Soc Trang

    Hier gibt es mehrere Khmer-Pagoden. In der Ma Toc-Pagode leben Tausende von Flughunden, die von manchen Vietnamesen als Delikatesse verspeist werden. Faszinierend ist das Khmer-Museum mit seinen uralten vorgeschichtlichen Werkzeugen. Alle Exponate spiegeln eine Kultur voller geheimnisvoller Mythen wieder. Wenn Sie die unverfälschte Natur genießen möchten, fahren Sie nach Bac Lieu, Ca Mau. Sie Können problemlos in die Vogelschutzgebiete hineingehen. Die Mangrovenwälder bergen eine ungeheuer reiche Tierwelt, wie Fledermäuse, Schildkröten, Schlangen, Garnelen, Krebse und Fische sowie eine Vielfalt von Vogelarten. Dong Thap ist das Gebiet der seltenen Rotkopfkraniche.

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    Bloss nicht...

    ... während des Tet-Festes (meist im Januar oder Februar) verreisen.

    Zum vietnamesischen Neujahr sind Millionen Menschen unterwegs, die Zimmer kosten dann meist das Doppelte, und viele Restaurants sowie Geschäfte sind geschlossen.

    ... zu viele bohrende Fragen über den Vietnamkrieg stellen.

    Vietnamesen reden nicht gerne darüber, ihre Erinnerungen an diese qualvolle Geschichte sind oft noch allzu lebhaft.

    ... das Gesicht verlieren.

    Bei einer Streitigkeit laut zu werden und damit den Gesprächspartner bloßzustellen, ist das größte Tabu.

    ... an Neujahr unangekündigt eine vietnamesische Familie besuchen.

    Denn die erste Person, die an diesem Tag das Haus betritt, steht stellvertretend für das ganze Jahr. Erwünscht sind junge, gut aussehende und wohlhabende Männer.

    ... Vietnamesen an den Kopf fassen.

    Der Kopf gilt als Sitz von Geist und Seele und ist somit das heiligste Körperteil. Dies gilt insbesondere auch für Kinder!

    Wussten Sie, dass....

    ... Hanoi die älteste Hauptstadt Südostasiens ist?

    Hier wurde die vietnamesische Kultur geboren: Ly Thai To, der erste Kaiser der Ly-Dynastie, erkor Hanoi 1010 zum Zentrum seines Imperiums.

    ... auf Vietnam mehr Bomben abgeworfen wurden

    als im Zweiten Weltkrieges auf allen Kriegsschauplätzen zusammengerechnet?

    ... Vietnamesen sehr abergläubisch sind?

    Besonders während der Tet-Feierlichkeiten (Neujahr) lassen sie sich von Wahrsagern oder älteren Familienmitgliedern die Zukunft voraussagen.

    … ein traditionelles Haus drei Türen hat?

    Durch die rechte gehen Frauen, durch die linke Männer. Und durch den mittleren Eingang kommt der „Spirit“.

    … lange Nudeln in der Suppe

    ein langes Leben bedeuten?

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