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Ho-Chi-Minh-Stadt

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hochiminhcityHo-Chi-Minh-Stadt, vietnamesisch Thành phố Hồ Chí Minh, ist die größte Stadt Vietnams.

In der eigentlichen Stadt – dem geografischen Stadtgebiet – leben 5.140.412 Menschen. Das gesamte Verwaltungsgebiet hat 6.117.251 Einwohner (Volkszählung 2004).

Die Stadt liegt etwas nördlich des Mekong-Deltas auf dem Westufer des Saigon-Flusses. Unter ihrem alten Namen Sàigòn war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam. Sie ist Industriestadt, Verkehrsknoten und Kulturzentrum mit Universitäten, Theater, Kinos, Museen und Baudenkmälern.

Der Name der Stadt

Ho-Chi-Minh-Stadt erhielt ihren Namen im Jahre 1976, nachdem Nord- und Südvietnam wiedervereinigt worden waren. Sie ist im Ausland nach wie vor unter ihrem alten Namen Saigon bekannt. Zur Abkürzung des vietnamesischen Namens Thành Phố Hồ Chí Minh wird in Vietnam die Stadt häufig Sài Gòn genannt, obwohl dies offiziell nur den ersten Bezirk von Saigon-Stadt bezeichnet.

Als Abkürzung sieht man oft TP. HCM bzw. HCMC oder HCM City (vietnamesisch beziehungsweise englisch).

Die Stadt wurde nach Ho Chi Minh benannt, welcher im September 1945 die Demokratische Republik Vietnam proklamierte und später die Führung des Landes als Staats- und Ministerpräsident übernahm. Nach der Teilung Vietnams als Folge des Indochinakriegs 1954 wurde er Präsident der Volksrepublik Vietnam.

Geografische Lage

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Ho Chi Minh Stadt von oben gesehen

Die Stadt liegt etwas nördlich des Mekong-Deltas auf dem Westufer des Saigon-Flusses und liegt durchschnittlich 19 Meter über dem Meeresspiegel. Die Entfernung zum Südchinesischen Meer beträgt rund 40 Kilometer. Das administrative Stadtgebiet hat eine Ausdehnung von 2.095 Quadratkilometern.

Die Distanz vom nördlichsten Teil (Dorf Phu My Hung, Bezirk Cu Chi) zum südlichsten Teil des Stadtgebietes (Dorf Long Hoa, Bezirk Can Gio) beträgt 120 Kilometer, vom östlichsten Teil (Stadtteil Long Binh, Bezirk 9) zum westlichsten Teil (Dorf Binh Chanh, Bezirk Binh Chanh) 46 Kilometer.

Südlich der Stadt münden die Zwillingsflüsse des Mekong, auch Tiền Giang oder sông Tiền („Oberer Mekong“) und Hậu Giang oder sông Hậu („Unterer Mekong“) genannt, in das über 70.000 Quadratkilometer ausgedehnte Mekong-Delta verbreitert, in das Südchinesische Meer.

In der Gegend herrscht eine flache, üppige und grüne Vegetation vor. Durch den fruchtbaren Schwemmlandboden ist intensive Landwirtschaft in den zum Verwaltungsgebiet der Stadt gehörenden Landkreisen und der Umgebung möglich, durch die jährlich die Produktion von Reis in drei Ernten sichergestellt ist. Zudem werden Nahrungsmittel wie Fisch, diverse tropische Früchte, Zuckerrohr und Kokosnüsse produziert.

Überblick

Ho-Chi-Minh-Stadt ist in 19 Bezirke (Quận) und fünf Kreise (Huyện) unterteilt. Von den 19 Stadtbezirken haben nur die sieben Bezirke des Stadtzentrums eigene Namen (Quận Bình Tân, Quận Bình Thạnh, Quận Gò Vấp, Quận Phú Nhuận, Quận Tân Bình, Quận Tân Phú und Quận Thủ Đức), die anderen sind einfach durchnummeriert (Quận 1, Quận 2, Quận 3, Quận 4, Quận 5, Quận 6, Quận 7, Quận 8, Quận 9, Quận 10, Quận 11 und Quận 12).

Die fünf Landkreise liegen außerhalb der eigentlichen Stadt – dem geographischen Stadtgebiet – in den Vorstädten und ländlichen Gebieten, aber innerhalb der administrativen Stadtgrenzen (Huyện Bình Chánh, Huyện Cần Giờ, Huyện Củ Chi, Huyện Hóc Môn und Huyện Nhà Bè). Die 19 Bezirke gliedern sich in 259 Stadtteile (phường), die fünf Kreise in 58 Großgemeinden (xã) und fünf Gemeinden (thị trấn).

Cholon

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Quan Am-Pagode in Cholon

Cholon, der 5. Bezirk (Quận 5), ist das Chinatown von Ho-Chi-Minh-Stadt. Ursprünglich war Cholon – zu deutsch großer Markt – eine Stadt für sich selbst, ist jedoch vor allem durch den hohen Zuzug von Flüchtlingen mit dem früheren Saigon verschmolzen. Sie wird von einer halben Million ethnischer Chinesen bewohnt, die durch ihre chinesischen Apotheken, Restaurants und Geschäfte das Viertel dominieren. Getreu dem Namen ist Cholon auch der Bezirk mit der meisten geschäftlichen Aktivität. Die Vorfahren der Bewohner sind aus verschiedenen Regionen Südchinas nach Vietnam eingewandert und haben ihre Dialekte und Sitten behalten. Es gibt eigene Tempel für die Leute, die aus Chaozhou abstammen, und eigene Tempel für jene aus Guangzhou.

Um die Jahrhundertwende war Cholon auch ein verruchtes Vergnügungsviertel, wo der Konsum von Opium nur eines der angebotenen Vergnügen war. Der britische Schriftsteller Graham Greene war unter den Besuchern. Seit den 1950er Jahren waren die verstopften Straßen Cholons ein ideales Versteck für Việt Minh und später die NLF, während nach der Wiedervereinigung mit Nordvietnam und speziell während des Krieges mit der Volksrepublik China 1979 die Chinesen einen großen Anteil der Boat People ausmachten. Cholon beherbergt auch die sehenswerte Quan-Am-Pagode und die Thien-Hau-Pagode.

Als Cholons Gemeinde der Fujian-Chinesen die Quam-Am-Pagode an der Chau van Liem Ende des 19. Jahrhunderts errichtete, widmete sie den Tempel der Göttin der Barmherzigkeit. Im Zentrum der Haupthalle steht hingegen die heilige Mutter und himmlische Kaiserin A Pho hinter einem Altar, der entfernt an einen Grabstein erinnert. Der dahinter liegende Hof wird von einem ganzen Pantheon von Gottheiten bevölkert und lockt einen ständigen Strom von Gläubigen an. Am auffälligsten sind die beiden Statuen der Quam Am – eine mit dem Rücken zu A Pho, die andere in würdevollem Dunkelgold.

Der Thien-Hau-Tempel in der Nguyen Trai wird vor allem von einheimischen Frauen aufgesucht, die Me Sanh, der Göttin der Fruchtbarkeit, und Long Mau, der Göttin der Mütter und Neugeborenen, ihre Opfergaben darbringen. Als kantonesische Einwanderer den Tempel Mitte des 19. Jahrhunderts erbauten, benannten sie ihn nach Thien Hau, der Beschützerin der Seefahrer. Wer gerade aus China angekommen war, begab sich unverzüglich dorthin, um der Göttin für das sichere Geleit im Südchinesischen Meer zu danken. Drei Statuen der Göttin stehen hintereinander auf dem Altar, während ein auffälliges Gemälde an der vorderen Innenwand eine Szene beschreibt, in der Thien Hau einige heftig schaukelnde Schiffe sicher durch das vom Sturm gepeitschte Meer führt. Ein bemerkenswertes Detail des Tempels ist sein Dach, auf dem sich zahlreiche Figuren befinden.

Củ Chi

Ho-Chi-Minh-Stadt
 
Teil des Củ Chi-Tunnelsystems

Củ Chi (Huyện Củ Chi) ist ein Landkreis im Verwaltungsgebiet von Ho-Chi-Minh-Stadt. Bekannt sind die Tunnel von Củ Chi, in denen sich vietnamesische Partisanen im Vietnamkrieg von 1965 bis 1975 versteckt hielten. Das Tunnelsystem ist nach dem gleichnamigen Dorf im Landkreis benannt. Die ersten Tunnel sind 1948 entstanden. In den 1960er Jahren gruben nordvietnamesische Partisanen immer weiter und tiefer, bis das Tunnelsystem auf eine beachtliche Länge von 200 Kilometern auf drei Ebenen angewachsen war.

Unter der Erde entstanden richtige Städte mit Schulen, Lazaretten, Büros und Schlafgelegenheiten. Alle unterirdischen Gebäude waren mit Tunneln von circa 0,8 Metern Höhe und 0,6 Metern Breite verbunden. Zur Außenwelt konnte man durch Klapptüren, die mit Laub und Gras bewachsen waren, gelangen. Alle Eingänge waren durch primitive, aber wirkungsvolle Fallen gesichert.

Klima

Ho-Chi-Minh-Stadt
 
Binh Quoi

Die Stadt befindet sich in der tropischen Klimazone. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 27,2 Grad Celsius, die jährliche Niederschlagsmenge 1931 Millimeter im Mittel. Hauptregenzeit ist zwischen Mai und Oktober, in einzelnen Stadtgebieten muss dann mit Überschwemmungen gerechnet werden. Der meiste Niederschlag fällt im Juni mit 312 Millimeter im Mittel, der wenigste im Februar mit durchschnittlich vier Millimeter.

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen das ganze Jahr über zwischen 25,6 und 28,9 Grad Celsius. Die mittlere Tagestemperatur beträgt maximal 32 Grad Celsius, minimal 24 Grad Celsius bei hoher Luftfeuchtigkeit. Die heißesten Monate sind April mit 28,9 Grad Celsius im Mittel und Mai mit durchschnittlich 28,7 Grad Celsius.

Wärmster Monat ist der April mit maximal 35 Grad Celsius und minimal 25 Grad Celsius mittlere Tagestemperatur. Der kälteste Monat ist in der Gegend um Ho-Chi-Minh-Stadt der Januar mit maximal 30 Grad Celsius und minimal 20 Grad Celsius Tagesmitteltemperatur. Die Trockenzeit geht von Dezember bis April.

Insidertipps 

Highland Café Dong Khoi - Metropolitan in Ho-Chi-Minh-Stadt:
Das Highland Café liegt zentral in Ho-Chi-Minh-Stadt im besten Einkaufsviertel. Das schicke Etablissement ist ideal für eine Pause beim Bummeln und bietet neben einem leckeren Kaffee oder einem Tee vor allem auch eine tolle Aussicht auf die Duc Ba Kirche und das Gebäude der zentralen Post von Saigon. Beide Gebäude sind sehr sehenswert. In direkter Nachbarschaft des Highland Cafés befinden sich zahlreiche hochwertige Geschäfte wie Eden, Parkson oder Diamond. Sie finden das Café im Erdgeschoss des Metropolitan Buildings in der Dong Khoi Straße.

Bester Kaffee der Stadt:
Den besten Kaffee der Stadt bekommt man im Terrace Café in der Straße Le Loi 65 im Zentrum von Ho-Chi-Minh-Stadt. Das extravagante Interieur lockt auch die Schönen und Reichen des Landes an.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man hier via Wireless LAN kostenfreien Zugriff auf das Internet an.

 

Huong Vu,
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Bloss nicht...

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Zum vietnamesischen Neujahr sind Millionen Menschen unterwegs, die Zimmer kosten dann meist das Doppelte, und viele Restaurants sowie Geschäfte sind geschlossen.

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Vietnamesen reden nicht gerne darüber, ihre Erinnerungen an diese qualvolle Geschichte sind oft noch allzu lebhaft.

... das Gesicht verlieren.

Bei einer Streitigkeit laut zu werden und damit den Gesprächspartner bloßzustellen, ist das größte Tabu.

... an Neujahr unangekündigt eine vietnamesische Familie besuchen.

Denn die erste Person, die an diesem Tag das Haus betritt, steht stellvertretend für das ganze Jahr. Erwünscht sind junge, gut aussehende und wohlhabende Männer.

... Vietnamesen an den Kopf fassen.

Der Kopf gilt als Sitz von Geist und Seele und ist somit das heiligste Körperteil. Dies gilt insbesondere auch für Kinder!

Wussten Sie, dass....

... Hanoi die älteste Hauptstadt Südostasiens ist?

Hier wurde die vietnamesische Kultur geboren: Ly Thai To, der erste Kaiser der Ly-Dynastie, erkor Hanoi 1010 zum Zentrum seines Imperiums.

... auf Vietnam mehr Bomben abgeworfen wurden

als im Zweiten Weltkrieges auf allen Kriegsschauplätzen zusammengerechnet?

... Vietnamesen sehr abergläubisch sind?

Besonders während der Tet-Feierlichkeiten (Neujahr) lassen sie sich von Wahrsagern oder älteren Familienmitgliedern die Zukunft voraussagen.

… ein traditionelles Haus drei Türen hat?

Durch die rechte gehen Frauen, durch die linke Männer. Und durch den mittleren Eingang kommt der „Spirit“.

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