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Hanoi - Sehenswürdigkeiten

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hanoi_bieu_tuongHanoi ist das kulturelle Zentrum Vietnams und weist noch diverse Spuren vergangener Dynastien auf. Tempel, Pagoden und Monumente stehen als stumme Zeugen der Vergangenheit dem Besucher zur Seite.

1. Altstadt und Zitadelle

Altstadt

Die Altstadt Hanois, im Norden vom Hoan-Kiem-See gelegen, ist ein buntes Sammelsurium aus schmalen Häusern, lebendigen Restaurants, anheimelnden Cafés und natürlich den berühmten engen Gassen der Stadt, welche mit Souvenirshops und Garküchen gesäumt sind.

Zentrum der Altstadt ist das Handwerkerviertel. Dieses hatte sich im 11. Jahrhundert gebildet.

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Wissenswertes:
Ähnlich der Gilden im mittelalterlichen Europa, wurden Hanois "36 Distrikte" angelegt. Zu der Zeit, als sich Künstler und Handwerker nach Hanoin wandten, um dort ihrem Gewerbe nachzugehen, sammelten sie sich in ein und derselben Gegend, um gegenseitig Materialien und Hilfe zu gewährleisten. Resultat waren die "36 Straßen", welche nach ihrem Gewerbe benannt sind, welche dort einst verkauft wurden. Bspw. bedeutet "Hang Ca" "Ware Fisch", "Pho Hang Bun" "Fadennudeln", Pho Hang Ma "Papierprodukt" oder "Pho Hang Bac" "Juwelier".

Thang Long Kaiserliche Zitadelle
In den Jahren zwischen 1802 und 1812 ließ Kaiser Gia Long eine Zitadelle erbauen, welche in ihrer Gestaltung Plänen französischer Festungsbaumeister folgte. 1872 eroberten die Franzosen die Festung und zerstörten weite Teile. Nach fünfzig Jahren als militärisches Sperrgebiet steht sie nun teilweise Besuchern wieder offen. Man erreicht ihr Inneres über das Nordtor (Cua Bac) oder das Zentraltor (Doan Mon). Im Jahr 2010 wurde die Thang Long Zitadelle zum UNESCO- Weltkulturerbe erklärt.

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2. Besondere Plätze, Bauwerke und Brücken
Ba Dinh Platz
Der Platz war der Ort, wo Hồ Chí Minh am 2. September 1945 die vietnamesische Unabhängigkeitserklärung verlesen hat. Sein Mausoleum steht in unmittelbarer Nähe. Gleich neben dem Platz breitet sich ein kleiner, aber sehr schöner Park aus.

Flaggen-Turm
Der 33,4 Meter hohe Flaggen-Turm - mit den Flaggen sogar 41 Meter hoch - gilt als eines der Wahrzeichen Hanois. Gebaut wurde er im Jahre 1812. Er besteht aus drei Etagen und dem eigentlichen Turm, welcher in der Form einer Pyramide gestaltet wurde. Eine Wendeltreppe führt zur inneren Spitze. 36 wie Blumen geformte und 6 fächerförmige Fenster beleuchten das Innere des Turms. Auf seiner Spitze thront die vietnamesische Flagge.

Hồ Chí Minh Mausoleum

Das Mausoleum von "Bac Ho" ("Onkel Ho") steht am Ba Dinh Platz. Hier können Besucher und Verehrer den einbalsamierten Leichnam des ersten vietnamesischen Staatsoberhauptes sehen. Während diese ewig anstehen müssen, werden Touristen gewöhnlich einfach an der Schlange vorbeigeführt.
In der Zeit vom 5. September bis zum Anfang Dezember ist das Mausoleum geschlossen. In diesem Zeitraum bringt man die sterblichen Überreste Ho Chi Minhs nach Russland zur Restauration.
Übrigens
Das Mausoleum hat einen tragischen Beigeschmack, denn es stellt den Körper eines Mannes zur Schau, der einen einfachen Lebensstil und Bescheidenheit einem übertriebenen Personenkult vorzog. Zudem hat sich sein Volk gegen seine ausdrücklichen Wünsche gerichtet, nach seinem Tode verbrannt zu werden. Seine Asche sollte sowohl in Nord- als auch Südvietnam verteilt werden.
Achtung
Das Fotografieren und Filmen im Inneren des Mausoleums ist strengstens verboten.

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Ho Chi Minh Mausoleum am Ba Dinh Platz

Hồ Chí Minh Wohnhaus

Im Park nahe des Ba Dinh Platzes liegt das einstige Wohnhaus von Bac Ho. Es handelt sich dabei lediglich um ein bescheidenes Holzhaus, das auf Pfeilern ruht. Es steht gleich neben seinem privaten Luftschutzbunker und demonstriert Bac Hos einfache Lebensweise. Ho Chi Minh lebte hier von 1958 bis zu seinem Tode im Jahre 1969.

Schildkröten-Turm (Thap Rua)

Am südwestlichen Ende des Koan-Hiem-Sees steht dieser Turm. König Le Thanh Tong soll hier einst gefischt und Lord Trinh soll am Turm gebaut haben, um Gefolgsleute zu beherbergen, wenn er den See besuchte.
Legende:
Der Name des Turms geh, wie oben bereits beschrieben, auf die Legende um den armen Fischer Le Loi zurück, der im 15. Jahrhundert während der chinesischen Besatzung von einer im See lebenden Schildkröte ein magisches Schwert erhielt, das seine Unbesiegbarkeit herbeiführte. Er schlug die Soldaten der chinesischen Ming-Dynastie und wurde 1428 König. Als er wieder zum See ging, löste sich das Schwert aus der Scheide, schwebte zum Himmel, verwandelte sich in einen großen Drachen und stürzte in den See. Aus Dankbarkeit ließ Le Loi in der See-Mitte den Schildkröten-Turm erbauen, eines der Wahrzeichen Hanois.

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Schildkröten-Turm am Hoan Kiem See

Hoàn Kiếm-See

Der "See des zurückgegebenen Schwertes" ist Hanois bekanntester und schönster See. Er trennt die Altstadt vom wundervollen früheren französischen Kolonialviertel. Als Rückstausee des Roten Flusses entstand der 700 Meter lange See, der noch im 18. Jahrhundert einen direkten Zugang zum Roten Fluss besaß. Einst fanden auf ihm Flottenparaden statt und er war mit den anderen Hanoi-Seen durch Kanäle angeschlossen. Der Hoàn Kiếm-See, an dem im 18. Jahrhundert noch die Trinh-Fürsten 52 Paläste besaßen, wurde zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert teilweise zugeschüttet.
Legende:
Der Name des Sees geht auf die Legende um den armen Fischer Lê Lợi zurück, der im 15. Jahrhundert während der chinesischen Besatzung von einer im See lebenden Schildkröte ein magisches Schwert erhielt, das seine Unbesiegbarkeit herbeiführte. Er schlug die Soldaten der chinesischen Ming-Dynastie und wurde 1428 König. Als er wieder zum See ging, löste sich das Schwert aus der Scheide, schwebte zum Himmel, verwandelte sich in einen großen Drachen und stürzte in den See. Aus Dankbarkeit ließ Lê Lợi am südwestlichen Ende des Sees den Schildkröten-Turm erbauen, eines der Wahrzeichen Hanois.
1968 fand man übrigens im See eine riesige Schildkröte. Sie war 250 kg schwer und über 2 Meter lang. Schätzungen gaben ihr Alter mit 400 Jahren an. Sie ist heute im Jadeberg-Tempel ausgestellt.

Chuong Duong Brücke
Diese Brücke hat die Long-Bien-Brücke entlastet und ist nur für den Autoverkehr reserviert und freigegeben. Sie befindet sich gerade einmal 600 Meter von der Long-Bien-Brücke entfernt.

The-Huc-Brücke

Sicherlich eines der am meisten fotografierten Bauwerke von Hanoi ist die The-Huc-Brücke, eine malerisch im Hoan-Kiem-See gelegene Verbindung zwischen dem städtischen Festland und dem Jade-Tempel. Sie wird auch die "Rote Brücke der aufgehenden Sonne" genannt, was auf ihre charakteristische Farbe und ihre Schönheit zurückgeht.

Long-Bien-Brücke

Über 1.682,60 m führt die Long-Bien-Brücke über den Roten Fluss. Sie besitzt eine Hauptspannweite von 106,20 m. Heutzutage wird sie nur noch von Zügen, Fußgängern und Fahrradfahrern benutzt. Der Autoverkehr läuft jetzt über die Chuong Duong Brücke, welche in einer Entfernung von etwa 600 Metern parallel zur Long-Bien-Brücke verläuft. 1898 wurde mit dem Bau der Eisenbahnbrücke begonnen, und 1902 wurde sie als "Paul-Doumer-Brücke" eingeweiht. Mithin erinnerte sie an den französischen Generalgouverneur Indochinas, Paul Douer (1857-1932). Als strategisch sehr wichtige Verbindungsstraße während des Vietnam-Kriegs wurde die Brücke mehrfach von US-amerikanischen Bombern beschädigt. Doch jedesmal wurde sie von den Vietnamesen behälfsmäßig ausgebessert und hielt so Stand. Angeblich endeten die Bombardements erst, als US-amerikanische Kriegsgefangene.

3. Tempel und Pagoden

Botschafterpagode (Chua Quan Su)
Im 15. Jahrhundert waren es buddhistische Gesandte aus dem In-und Ausland, welche in der Botschafterpagode untergebracht waren. Die heutigen Pagode aber ist von Nonnen und Mönchen bewohnt und bildet das Zentrum des Buddhismus in Hanois.

Ein-Säulen-Pagode (Chua Mot Cot)
Im Jahre 1954 wurde die Pagode aus dem 11. Jahrhundert während des französischen Krieges zerstört. Ein Jahr später konnte man die einstige, von Kaiser Ly Thai Tong in Auftrag gegebene Pagode wieder rekonstruieren. Als Gestalt für den Bau griff man auf die Lotusblütenform zurück. Diese Form ergab sich aus einem Traum des kinderlosen Kaisers Ly Thai Tong: Er hatte von der Göttin Quan Am geträumt, welche ihm einen Sohn geweissagt hat - auf einer Lotusblume sitzend. Die Weissagung ging in Erfüllung, und des Kaisers Dank war diese Pagode.

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Ein-Säulen-Pagode

Jadeberg-Tempel (Den Ngoc Son)
Der Jade-Tempel Hanois befindet sich im nördlichen Teil des Hoan-Kiem-Sees auf der gleichnamigen Insel. Allein der kurze Weg zu ihm ist malerisch, denn er ist über die The-Huc-Brücke (= "Rote Brücke der aufgehenden Sonne"), einer geschwungenen, roten Holzbrücke zu erreichen.

Literatur-Tempel (Văn Miếu)
Der Tempel wurde Im Jahre 1070 als konfuzianischer Tempel erbaut. Sechs Jahre später wurde Vietnams erste Universität, die "Quoc Tu Giam" (Nationaluniversität), innerhalb des Tempels eingerichtet, um die Vietnames Mandarinklassen zu unterrichten. Bis 1779, also für mehr als 700 Jahre bestand die Universität.

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Innen des Literaturtempels

Pagode der steinernen Frau (Chua Ba Da)

Der Name der Pagode bezieht sich auf die Rekonstruktion einer Frauenstatue, welche hier verehrt wird. Die steinerne Originalstatue wurde im Jahre 1010 bei den Zitadellen-Bauarbeiten gefunden. Man glaubt, sie besitze magische Kräfte.

Tempel der Trung-Schwestern (Den Hai Ba Trung)

Die Geschichte des Tempels ist eng verbunden mit der Geschichte der Trung-Schwestern, zwei vietnamesischen Nationalheldinnen, die seit 1143 im Tempel verehrt werden. Beide waren im Kampf gegen die Chinesen im Jahre 39 siegreich und hatten sich zu Königinnen krönen lassen. Doch als die Chinesen mit einer übermächtigen Armee zurückkamen, schieden beide Schwestern freiwillig aus dem Leben.

Tempel des Tran Vu (Den Tran Vu)

Bei diesem Tempel handelt es sich um den bedeutendsten taoistischen Tempel Hanois. 1010 ist er errichtet und dem Zauberer Huyen Thien Tran Vu gewidmet worden. Man hatte diesen Zauberer geehrt, um die Stadt selbst vor Unglück zu bewahren. Im Inneren steht die 4 Meter hohe Bronzestatue des Tran Vu. Sie wurde im Jahr 1677 geschaffen und soll 4 Tonnen wiegen.

Sie können unsere Reisetipps zur Besichtigung von Hanoi hier weiterlesen

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Bloss nicht...

... während des Tet-Festes (meist im Januar oder Februar) verreisen.

Zum vietnamesischen Neujahr sind Millionen Menschen unterwegs, die Zimmer kosten dann meist das Doppelte, und viele Restaurants sowie Geschäfte sind geschlossen.

... zu viele bohrende Fragen über den Vietnamkrieg stellen.

Vietnamesen reden nicht gerne darüber, ihre Erinnerungen an diese qualvolle Geschichte sind oft noch allzu lebhaft.

... das Gesicht verlieren.

Bei einer Streitigkeit laut zu werden und damit den Gesprächspartner bloßzustellen, ist das größte Tabu.

... an Neujahr unangekündigt eine vietnamesische Familie besuchen.

Denn die erste Person, die an diesem Tag das Haus betritt, steht stellvertretend für das ganze Jahr. Erwünscht sind junge, gut aussehende und wohlhabende Männer.

... Vietnamesen an den Kopf fassen.

Der Kopf gilt als Sitz von Geist und Seele und ist somit das heiligste Körperteil. Dies gilt insbesondere auch für Kinder!

Wussten Sie, dass....

... Hanoi die älteste Hauptstadt Südostasiens ist?

Hier wurde die vietnamesische Kultur geboren: Ly Thai To, der erste Kaiser der Ly-Dynastie, erkor Hanoi 1010 zum Zentrum seines Imperiums.

... auf Vietnam mehr Bomben abgeworfen wurden

als im Zweiten Weltkrieges auf allen Kriegsschauplätzen zusammengerechnet?

... Vietnamesen sehr abergläubisch sind?

Besonders während der Tet-Feierlichkeiten (Neujahr) lassen sie sich von Wahrsagern oder älteren Familienmitgliedern die Zukunft voraussagen.

… ein traditionelles Haus drei Türen hat?

Durch die rechte gehen Frauen, durch die linke Männer. Und durch den mittleren Eingang kommt der „Spirit“.

… lange Nudeln in der Suppe

ein langes Leben bedeuten?

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